Stimmen aus der Fach-Community verdeutlichen die Relevanz des BEMpsy-Projektes

Die Digitalisierung könnte […] ein Weg sein, um das Angebot für Organisationen attraktiver und für Betroffene niederschwelliger zu gestalten. Letzteres wird in Bezug auf Ängste, Unsicherheiten und Stigmatisierungsbefürchtungen bei Betroffenen im Kontext Arbeit für besonders relevant erachtet.
Mattias Rowold, IFD Rhein Kreis Neuss (NRW)
Wir als Patientenvertretung erhoffen uns, dass es dem Projekt BEMpsy gelingt, Arbeitgeber*innen den Weg zu einer Unternehmenskultur aufzuzeigen,    in der seelischem Befinden mit Achtsamkeit begegnet wird und eine vertrauensfördernde Lebens- und Arbeitswelt entsteht.
Waltraud Rinke, Vorsitzende Deutsche DepressionsLiga e.V. (DDL)
Besonders seelische Behinderungen lösen in Betrieben häufig Unsicherheiten bei Vorgesetzten sowie im Kollegenkreis aus, da Verhalten oft nicht eingeordnet werden kann. In der Folge finden eigene Zuschreibungen und Interpretationen ihren Raum, was für Betroffene häufig weitere Problemen sozialer und operativer Art bedeuten können.
Mattias Rowold, IFD Rhein Kreis Neuss (NRW)
Das Projekt BEMpsy kommt gerade zur rechten Zeit. Die Pandemie wird aller Voraussicht nach in den kommenden Monaten zu einer dritten Welle, einer Welle psychischer Erkrankungen mit entsprechenden Auswirkungen auf das Erwerbsleben führen. Die Ergebnisse des Projektes werden sicher Eingang in die Praxis finden.
Christoph Beyer, Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen GbR (BIH)
Das Projekt BEMPsy könnte […] durch die Einbindung von digitalen Möglichkeiten und Instrumenten dazu beitragen, dass Transparenz und der mögliche Nutzen des BEM für Arbeitnehmer und Organisationen mehr in den Fokus rückt.
Mattias Rowold, IFD Rhein Kreis Neuss (NRW)
Bei psychischen Belastungen bieten Betriebe oftmals aus Unsicherheit oder weil sie glauben „da können wir ja keine Lösungen anbieten“ kein BEM an. Da ist Aufklärungsarbeit und ggfs. Unterstützung vor Ort notwendig. Gerade bei psychischen Belastungen ermöglicht das BEM erfolgreiche Wiedereingliederungen mit Veränderungen am Arbeitsplatz, im Team oder mit Konfliktlösungen.
Klaus Leuchter, BEM-Berater u. Geschäftsführer des Vereins zur Förderung der Betrieblichen Eingliederung esa e.V.
Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e. V. erhofft sich von dem Projekt, dass es konkrete Perspektiven entwickelt, die bei den Betroffenen und ihren Familien und Freunden für eine langfristige Entlastung sorgen, Profis im Personalmanagement zu kompetenten Ansprechpartnern machen und allen Beteiligten helfen, sich über das Thema seelische Erkrankung auch am Arbeitsplatz angstfrei auszutauschen.
Kerstin Trostmann, Vorsitzende Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApk)
Mit BEMpsy wird dem – im Rahmen eines ganzheitliche Betrieblichen Gesundheitsmanagements – so wichtigen Thema Betriebliches Eingliederungsmanagement ein eigenes Projekt mit dem Schwerpunkt seelische Gesundheit gewidmet. Als BGM-Netzwerk Rheinland-Pfalz begrüßen wir diese Ausrichtung des Projekts sehr, denn vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der weiteren Digitalisierung der Arbeitswelt werden psychische Belastungen weiter an Bedeutung gewinnen.
Vivian Feller, Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V., Referat Gesundheitsförderung in Lebenswelten, Betriebliches Gesundheitsmanagement
Die DRV Bund begrüßt das Projekt BEMpsy. Bei stetig steigender Zahl von psychisch Erkrankten braucht es eine gute Strategie, diese Menschen frühzeitig zu erreichen und ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zu vermeiden.
Karin Klopsch, Deutsche Rentenversicherung BUND
Fast jede zweite Frühverrentung erfolgt heute aufgrund der Diagnose Depression. Der Verlust des Arbeitsplatzes verstärkt das Leiden der Erkrankten und    hinterlässt bei den betroffenen Unternehmen häufig eine empfindliche Lücke durch Know-How Verlust. Um dies zu verhindern, braucht es ein BEM, das auf die Bedürfnisse psychisch erkrankter Menschen ausgerichtet ist.
Waltraud Rinke, Vorsitzende Deutsche DepressionsLiga e.V. (DDL)
Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass ein passgenaues individuelles betriebliches BEM-Verfahren im Unternehmen maßgeblich dazu beiträgt, gute und nachhaltige Lösungen für Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen zu finden. Dieses genaue und bedarfsgerechte Hinschauen ist insbesondere für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen von großer Bedeutung.
Beate Simons, Die Kette e.V.
Die Erfahrung aus der Praxis zeigt uns, dass ein BEM-Verfahren noch lange nicht in jedem Unternehmen mit mehreren Beschäftigten installiert und genutzt wird. Gerade Menschen mit SB könnten hier präventiv partizipieren um drohende Nachteile im Arbeitsleben zu vermeiden.
Mattias Rowold, IFD Rhein Kreis Neuss (NRW)
Bei der Auswertung aller BEM-Fälle eines Betriebes für die Betriebliche Gesundheitsförderung liefern die BEM-Fälle mit psychischen Belastungen sehr wichtige Hinweise. Ich hoffe, dass diese Aspekte durch das Projekt BEMpsy bekannter werden.
Klaus Leuchter, BEM-Berater u. Geschäftsführer des Vereins zur Förderung der Betrieblichen Eingliederung esa e.V.
Für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ist die Teilhabe am Arbeitsleben mit vielfältigen Barrieren und Exklusionsrisiken verbunden. Dies stellt auch für ihre Angehörigen häufig eine große seelische und nicht selten erhebliche finanzielle Belastung dar. Es fehlen ein hinreichendes Handlungsrepertoire und passgenaue Unterstützungsinstrumente.
Kerstin Trostmann, Vorsitzende Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApk)
Vorurteile am Arbeitsplatz gegenüber Beschäftigten mit einer psychischen Erkrankung und/oder Schwerbehinderung erschweren oftmals eine gelingende Eingliederung und Teilhabe am Arbeitsleben.
Dr. Kai Seiler, Präsident des Landesinstituts für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw)
Das BEMpsy-Projekt kann dazu beitragen, ein niederschwelliges Beratungsangebot für Menschen mit psychischen Problemen in die betriebliche Praxis einzuführen. Damit kann es eine schmerzliche Lücke schließen helfen.
Dr. Michael Sommer, ZDF
Ich bin sehr gespannt darauf, wie wir die unterschiedlichen Erfahrungen der Projektpartner für die Entwicklung von neuen, digitalen Lösungen für den Umgang mit Schwerbehinderung und psychischen Belastungen im Betrieb nutzen werden. Und ich freue mich sehr auf den interdisziplinären Austausch in neu entstehenden Netzwerken.
Burkhard Knoch, Initiator der BGM-Expertenrunde und Leiter Kompetenzcenter Gesundheit (SWB Gruppe)
Wir sind überzeugt, dass die Anwendung barrierefreier digitaler Tools innerhalb des BEM-Prozesses ein weiterer Baustein sein wird, mit dem Inklusion und Teilhabe am Arbeitsmarkt gestärkt werden.
Beate Simons, Die Kette e.V.
Als Kooperationspartner freuen wir uns besonders, dass mit den digitalen Arbeitsmaterialien ein zukunftsorientierter und niedrigschwelliger Ansatz gewählt wurde, den wir gerne in unsere innovative Netzwerkarbeit integrieren werden.
Vivian Feller, Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V., Referat Gesundheitsförderung in Lebenswelten, Betriebliches Gesundheitsmanagement