BEM für Long COVID & Co.

Wie können Menschen, die an Long COVID oder von anderen postviralen Erkrankungen betroffen sind, behandelt und wieder in das Arbeitsleben integriert werden? Neben einem maßgeschneiderten individuellen Behandlungskonzept ist ein unterstützendes BEM die Chance für eine nachhaltige Integration. Die hybride Tagung bringt Expert*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen sowie der Praxis zusammen.

Wann?

Beginn: 12.09.2024 09:00 Uhr
Ende: 13.09.2024 13:00 Uhr

Wo?

Wieviel?

350,00 €

Müde, antriebslos, Schwere, erschwertes Denken? Menschen, die einen Monat nach einer akuten Coronaerkrankung noch nicht fit sind, leiden möglicherweise an Long COVID. Chronische Erschöpfungszustände waren bei Patient*innen nach Viruserkrankungen vor Jahren schon immer wieder Thema. Durch die Corona Pandemie und durch das Auftreten von Long COVID wurde der Blick von Medizin und Öffentlichkeit insgesamt mehr auf postvirale Erkrankungen gelenkt. Die Symptome sind vielfältig und variabel. Die Folgezustände können über einige Wochen, bis hin auch zu Jahren schwere, milde oder moderate Verläufe verzeichnen.

Wie also können diese Menschen behandelt und wieder in das Arbeitsleben integriert werden?

Die Erfahrung aus unterschiedlichen Bereichen hat ergeben, dass auf der Basis der Befunde ein maßgeschneidertes individuelles Behandlungskonzept mit einem unterstützenden BEM die beste Möglichkeit für die Betroffenen sein kann. Das präventive Selbstmanagement, sogenanntes Pacing sowie eine engmaschige Verlaufskontrolle durch eine Ärztin oder Arzt und eine psychosoziale Unterstützung sind dabei gute und notwendige Begleiter*innen. Für die Rückkehr an den Arbeitsplatz sind nicht nur die weiter bestehende Symptomatik sondern auch die Arbeitsplatzanforderungen und Arbeitsbedingungen zu berücksichtigen.