ZeitBildbeschreibungSprechertexte
00:00Ein Koch rührt missmutig in einer Schüssel. Der Bildschirm wird geteilt, daneben erscheint derselbe Koch mit fröhlichem Gesichtsausdruck.Keine Lust und gedrückte Stimmung im Job. Aber nur hin und wieder?
00:08Nächste Szene: Ein Bürofenster mit einem Baum dahinter. Es ist Sommer. Ein Mann im Rollstuhl sitzt am Schreibtisch und hält sich die Hand an die Stirn. Auf dem Tisch türmt sich zerknülltes Papier. Die Jahreszeit ändert sich zu Winter mit schneebedecktem Baum.Das kennen fast alle. 

Doch ständig?  

Dann könnte das eine Depression sein.
00:14Gleiche Szene: Eine dunkle Wolke, aus der es regnet, erscheint über dem Mann. Dieser beugt sich mit verschränkten Armen auf den Tisch. Die Schlagworte pessimistisch, traurig, isoliert tauchen auf.Eine Depression ist eine psychische Erkrankung.  

Sie bestimmt das Denken, Handeln und Fühlen. Meist läuft es dann auch nicht mehr gut im Privaten und im Job.
00:25Nächste Szene: Eine Gruppe verschiedener Personen als Bild einer vielfältigen Gesellschaft. Über einigen taucht eine dunkle Wolke auf und die jeweilige Person färbt sich gelb.Depressionen können jede und jeden treffen. Sie zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
00:31Nächste Szene: Ein Mann sitzt mit verschränkten Armen am Tisch, vor ihm eine gelb eingefärbte Geburtstagstorte mit Kerzen. Der Blick des Mannes senkt sich und der Hintergrund ist wie ein zerknülltes Stück Papier.  

Es werden Schlagworte eingeblendet: Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Antriebsmangel, Konzentrationsschwierigkeiten, Hoffnungslosigkeit, geringes Selbstwertgefühl.
Betroffene finden kaum noch Freude an dem, was ihnen vorher Spaß gemacht hat. Ihr Interesse schwindet und sie fühlen sich innerlich leer und ohne erkennbaren Auslöser traurig.  

Außerdem verlieren sie womöglich den Appetit, haben Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, ein geringes Selbstwertgefühl.
00:49Nächste Szene: Ein Tischkalender, auf dem zwei Wochen durchgestrichen werden. Links kommt ein Klemmbrett ins Bild mit einer gelben Liste. Die Symptome Schlafstörungen, Appetitstörungen, Antriebsmangel,n Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Suizidgedanken, Konzentrationsschwierigkeiten werden fast alle angekreuzt.Liegen über zwei Wochen oder länger mindestens fünf Symptome vor, können Fachleute die Diagnose Depression stellen.
00:57Nächste Szene: Ein Kurvendiagramm zeigt auf der senkrechten Achse drei Personen, horizontal ist eine Sonne oben und eine dunkle Wolke unten. Die Kurven der Personen verlaufen im Diagramm unterschiedlich.   Alle Linien führen am Ende zur dunklen Wolke.Der Krankheitsverlauf und die Schwere sind bei jedem Menschen anders. Manchmal beginnt eine Depression schleichend, manchmal plötzlich. Sie kann durchgängig bestehen oder in Phasen verlaufen.
01:09Zoom auf die dunkle Wolke. In der Wolke sind schwere Steine. Die Steine fallen in eine Kiste, die ein Mann auf dem Rücken trägt. Es werden immer mehr Steine und auch die dunklen Wolken vermehren sich.Eine Depression hat meist nicht nur eine Ursache. Zum Beispiel Stress oder Überforderung bei der Arbeit. Ein plötzlicher persönlicher Schicksalsschlag wie zum Beispiel ein privater Trauerfall, aber auch genetische sowie hormonelle Faktoren erhöhen das Risiko, an einer Depression zu erkranken.
01:27Gleiche Szene. Jetzt taucht eine Kollegin auf und greift dem Mann unter die Arme. Die Last wird leichter und die dunklen Wolken verschwinden.Soziale Unterstützung, beispielsweise durch Kolleg:innen und wertschätzende Führungskräfte, wirken sich dagegen positiv aus.
01:34Nächste Szene: Eine Frau sitzt mit Laptop und Notizbuch am Schreibtisch. Dunkle Wolken tauchen auf, eine Hand kommt ins Bild und schnippt die Wolken weg, ein Regenschirm wird über die Person gehalten und diese lächelt.Zufriedene Arbeitnehmer:innen erkranken seltener an einer Depression. Auch deshalb müssen Unternehmen und Organisationen psychische Belastungen in ihrer Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen.
01:47Nächste Szene: Eine andere Frau sitzt mit dem Kopf auf den Händen und mit nach unten gerichtetem Blick da, über ihr ist eine dunkle Wolke. Ein Ohr mit einer Hand taucht im Bild rechts auf.   Die Schlagworte Ruhe Offenheit, Ehrlichkeit werden eingeblendet.Beschäftigten mit depressiven Anzeichen hilft es, wenn sie Respekt und Verständnis erfahren, ihnen zugehört wird, ihre Probleme ernst genommen und ihre Bedürfnisse akzeptiert werden. Ruhe, Offenheit und Ehrlichkeit sind wichtig.
02:01Gleiche Szene: Eine weitere Person kommt ins Bild und setzt sich zugewandt neben die traurige Person. Die dunkle Wolke wird kleiner und löst sich auf, die traurige Person dreht sich zur Seite und lächelt.Es hilft Betroffenen schon, wenn Außenstehende auf sie zugehen und fragen, wie es ihnen geht. Depressionen sind gut behandelbar. Deshalb sollten Betroffene ermutigt werden, sich so bald wie möglich professionelle Hilfe zu holen.
02:15Einblendung BEMpsy-Logo und Internetseite www.bempsy.deInformationen und Unterstützungsangebote auf bempsy.de

Von der Klinik zurück in die Arbeitswelt

BEM - eine neue berufliche Perspektive

BEM - ein ergebnisoffener Suchprozess

Erfahrungsbericht Depression - „Ich wünsche mir, gehört und gesehen zu werden.“

Erfahrungsbericht Angst - “Mit einer psychischen Erkrankung nichts leisten zu können, stimmt nicht!"

Vorschau fehlt

I AM MENTAL - Meine Geschichte über meinen Burnout.

Interview mit Manfred Schneider - Teil 1

Interview mit Manfred Schneider - Teil 2

Podcast Burnout mit Iris - Aufgeben ist keine Option. Es lohnt sich zu kämpfen!

Podcast ADHS mit Frank - ADHS hat auch viel Positives!

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Podcast Abhängigkeit mit Bettina - Ich trank Alkohol um meine Gefühle zu dämpfen!

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Podcast Burnout mit Thomas - Man darf die Beziehung zu sich selbst nicht verlieren!

Podcast LongCovid mit Dr. Rudolph & Patientin - Das Zusammensein, der Austausch mit anderen Betroffenen hilft!

Podcast LongCovid mit Patrick & Robert - Nach dem BEM ging es wieder Bergauf!

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Erfahrungsbericht BEM - Für mich war das BEM eine große Chance!

Erfahrungsbericht BEM – Ich hätte mir den Einbezug externer Akteur*innen gewünscht!

Gesundheitsgespräch Dos

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BEM bei TRIMET - Es ist wichtig, den Menschen als Ganzes zu betrachten!

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Erklärvideo - LongCovid © DIE ZEIT